Cosmowein Franken Bayern Blog Wissenswertes

 

 

23.04.2020

 

Sind vegane Weine wirklich vegan?

 

 

Die vegan-Blume

 

Vegan-Label

 

Der bioenergetisch arbeitende Winzer Harald Wörner aus Neuses am Sand in Franken stellt seit vielen Jahren vegane Weine her und wundert sich immer wieder über die unterschiedlichen Auffassungen zur Frage: „Wann ist ein Wein vegan?“ & Sind nur seine bioenergetische Weine wirklich vegan?

 

Auf der Webseite des Deutschen Weininstitutes können Sie grundsätzlich folgendes lesen: „Beim Anbau der Trauben in den Weinbergen gibt es keinen Unterschied zwischen konventionell und vegan hergestellten Weinen. Erst im Keller greift der vegan arbeitende Winzer zu alternativen Mitteln oder Methoden. Schon seit vielen Hundert Jahren verwenden Winzer tierische Produkte wie beispielsweise Eiklar oder mittlerweile auch Gelatine, um den Wein zu klären. Dabei verbindet sich das Eiweiß mit den Trübstoffen im Wein und setzt sich anschließend am Fassboden ab.“
 

Vegane Siegel für Weine

Es gibt bei der Weinherstellung einige Siegel zur Kennzeichnung von veganen Weinen, jedoch kein einheitliches in Europa. Man kennt z. B. Siegel der Organisationen „Vegan Society of England“,  Europäischen Veganer-Union“ oder „Vegetarierbund Deutschland“.
Deren Kriterien beginnen tatsächlich erst nach der Ernte der Weintrauben, sprich im Keller.


Auch im Weinberg vegan arbeiten!

Winzer Harald Wörner zeigt die Problematik auf, die sich für Veganer stellt, wenn sie wirklich vegane Weine wünschen!
Seine Meinung hierzu: „Der klare Menschenverstand sagt einem sofort: Bei der Herstellung von veganem Wein darf kein tierisches Produkt zum Einsatz kommen und, dass keinerlei Tiere für das Wohlergehen der Menschen leiden sollen! Deshalb gilt es, auch im Weinberg einige Regeln zu beachten.“

Es gibt im Weinanbau Maßnahmen, die nicht allen Veganer gefallen werden.


Ist Dünger vegan?
Hierzu zählt zum Beispiel der Einsatz von organischem Dünger. Darf ein Winzer den Mist von Kühen und Schweinen… in den Weinberg einbringen, um später vegane Weine herzustellen? Vielleicht macht es einen Unterschied ob Schafe im Weinberg grasen und diesen somit zeitgleich düngen - oder ob der Mist von intensiver Tierhaltung aus Ställen stammt? Im bioenergetischen Rebland ist all dies untersagt!

Gibt es vegane Schädlingsbekämpfung?
Ein weiteres Problem im Weinanbau könnte der Einsatz von Maßnahmen zur Schädlingsbekämpfung darstellen. Ist die Schädlingsbekämpfung grundsätzlich mit der veganen Haltung vereinbar? Gibt es schädliche, unnütze Tiere, die vernichtet werden dürfen?
Biologisch arbeitende Betriebe setzen hierzu grundlegend drei unterschiedliche Methoden ein. Harald Wörner verzichtet auf den Einsatz dieser „Bio-Waffen“:
 

1.    Bacillus thuringiensis ist ein Bakterium, das von Schmetterlingsraupen gefressen wird. Daraufhin wird deren Darm zerstört, was folglich zum Tod der Raupen führt.

2.    Pheromonbehälter (Lockstofffallen) werden aufgehängt, um z. B. zu verhindern, dass sich männliche und weibliche Populationen von Schädlingen weiter vermehren können.

3.    Das Einbringen von lebenden, gezüchteten Nützlingen dezimiert ebenfalls die tierische Schädlingspopulation auf unnatürliche Weise.
 

Wie Sie sehen, gibt es zahlreiche Argumente, die einen nachdenklich machen, ob veganer Wein wirklich vegan ist, weil man erst nach der Ernte der Trauben im Keller eine vegane Verarbeitung des Rebensaftes verspricht.
 

In den bioenergetischen Weinbergen von Harald Wörner gibt es weder organische noch anorganische Düngung. Er versucht Dünger generell durch spirituelle Arbeit im Einklang mit den Kräften der Natur zu ersetzen. Eine geringere Erntemenge nimmt er hierbei in Kauf. Sein Zugewinn ist der hohe Nährwert Lebensenergie, den er und seine Kunden für ihr Wohlbefinden sehr zu schätzen wissen.
Aktuell hat er ein neuartiges Buch zum Thema „Wein & Gesundheit“ geschrieben, welches sich ausschließlich mit der Lebensenergie als Nährwert befasst.

Für den bioenergetischen Winzer gibt es weder Unkräuter noch tierische Schädlinge. Fauna und Flora sollten sich nach dem Willen des Universums möglichst frei entfalten dürfen. Jede Art der Schädlingsbekämpfung ist verboten.
 

Er nutz nur seine Verbindung mit den Kräften der Natur, ein hohes Chi (Fluss von Lebensenergie bekannt aus der Feng Shui Lehre) und das Bewusstsein, dass alles gut ist – so wie es ist. 

Jedes Tier hat ein Anrecht auf Leben, auch wenn es den Ertrag der Weintrauben reduziert. Seine Erkenntnis: Wen sich die Pflanzen- und Tierwelt frei entfalten darf, dann finden so genannte Schädlinge und Nützlinge ein „ideelles Gleichgewicht“, weil eine Vielzahl natürlich angesiedelter Pflanzen auch eine Vielzahl an jeglichen Tieren bedingt. Der Schaden für den Winzer ist hierdurch begrenzt.

Genauso hat jede Pflanze ihre Bedeutung. Es gibt nur Heilpflanzen und Kräuter.  Den Begriff Unkraut findet er unpassend. Alle Lebewesen sind beseelt – auch die Pflanzen. Gerne verweist er auf eines seiner Vorbilder Wolf-Dieter Storl, welcher als Buchautor sehr  bekannt ist und den Winzer persönlich geraten hat, sein Wissen, seine Erfahrungen niederzuschreiben.
Beim Anbau seiner Rebflächen im Einklang mit der Natur achtet er sehr auf Handarbeit in der richtigen Mondphase. Uraltes Brauchtum hat stets seine Berechtigung, so Wörner. Das alles stärkt das Immunsystem der Reben, macht sie Widerstandsfähig gegenüber vieler äußerer Einflüsse und lässt den Nährwert Lebensenergie gedeihen.

Im Keller gilt: Gut Ding will Weile habe. Der bioenergetische Winzer benötigt keinerlei Schönungsmittel zur Klärung seiner Weine. Weder Gelatine, Eiweiße noch vegane, pflanzliche Ersatzpräparate wie Erbensproteine oder Kartoffelstärke kommen zum Einsatz. Die Weine sollen ihre natürlich Struktur erhalten und ein Genuss für Körper, Geist und Seele des Weinfreundes sein.
Winzer Harald Wörner hat einen Namen für seine veganen Naturweine mit hohem Nährwert Lebensenergie: Cosmowein®
Mehr zu seinen Produkten unter www.cosmowein.de

 

Vegane Vorteile bei Weintrauben gegenüber anderen Obst 

Veganer könnten Erzeugnisse aus Weintrauben anderen Obst oder Gemüsesorten bevorzugen.

Gegenüber Gemüsesorten wie Brokkoli, Butternusskürbissen…. und Obstsorten wie Apfel, Birne, Kiwis und vielen mehr hat die Weintraube einen rieseigen Vorteil: Die Reben sind sogenannte Zwitter und befruchten sich selbst! 
 

Der optimale Blüteverlauf ist binnen weniger Schönwettertage abgeschlossen. Übrigens, wenn es während der Blüte regnet und stürmt, dann werden oft nicht alle einzelnen Beeren einer Traube befruchtet. Deshalb bekommen Sie am Markt oft Weintrauben, bei denen die Beeren ganz dicht bei einander liegen (optimales Blütewetter) oder sehr lockerbeerige Trauben (schlechtes Blütewetter).

 

Obst ist nicht immer vegan!
Experten sind sich nicht einig, ob alles Gemüse oder Obst vegan ist, weil Bienen oft unter unnatürlichen Bedingungen zur Bestäubung zum Einsatz kommen.

Ebenso ist viel Obst im Handel mit einer glänzenden, schützenden Wachsschicht überzogen (teils auch Kaffeebohnen). Dieses Wachs kann entweder Bienenwachs sein, oder es stammt von Ausscheidungen der sudostasiatischen Lackschildläuse. Diese werden regelrecht herangezüchtet und „gemolken“. Bekannt ist dieses Wachs unter dem Begriff Schellack. Es wird auch in der Lack- und Farbindustrie verwendet.

 

 

 

 

 

 

Kommentar