Methode-champenoise 

 

 

Cosmowein

 

 

 

 

Sekt-Herstellung in Franken wie Champagner: Methode Champenoise

 

 

Traditioneller, klassischer, hander√ľttelter Flascheng√§rungssekt

 

Einblick in die Sektherstellung in Franken

 

Zuerst bedarf es einen optimalen Grundwein. Wir bevorzugen f√ľr die Versektung Weine aus Trauben mit ca. 85 ‚Äď 95 √Ėchsle. Diese Trauben sind reif, sehr aromareich und haben eine besonders harmonische¬† S√§urestruktur. (Einfache Sekte haben meist weniger als 60 √Ėchsle. D. h. die Trauben werden teils unreif geerntet, geben viel Saft beim Pressen und haben meist eine hohe (oft magenunvertr√§gliche) S√§ure.

 

Der Jungwein (Wein der letzten Ernte) wird klar filtriert und in sehr robuste Flaschen abgef√ľllt. Hierbei werden Zucker und eine spezielle Hefe zugesetzt. Diese Hefe ist in der Lage, trotz des vorhandenen Alkohols den Zucker zu verg√§ren. HIerbei entsteht die f√ľr den Sekt wichtige Kohlens√§ure. Oft ersetzen wir den Zuckerzusatz auch durch die Zugabe von frischem, klaren Traubensaft. (bitte nicht weiter sagen!). Nach wenigen Wochen ist die G√§rung beendet. Dann beginnt das Feinhefelager. Je l√§nger das Feinhefelager, desto besser am Ende der Sekt. In der Champagne liegt es bei mindestens 30 Monaten. Deutscher Winzersekt darf schon nach 9 Monaten von der Hefe getrennt werden. Unsere Sekte lagern ca. 3 - 10 Jahre auf der Feinhefe.¬†


Zur Trennung der Hefe ben√∂tigen wir R√ľttelpulte aus Eiche. Hier werden die Flaschen Kopf√ľber aufgesteckt und ca. 3 Wochen ger√ľttelt. Das Ziel ist es, die komplette Hefe kompakt im Flaschenhals zu haben. Danach gibt man den Flaschenhals vorsichtig in ein eiskaltes Bad aus Fl√ľssigstickstoff (- 20 Grad und k√§lter). In Sekundenschnelle gefriert die Hefe zu einem Pfropfen.¬†


√úbrigens ist die Flasche bis dato mit einem Kronkorken verschlossen. Dieser wird nun ge√∂ffnet. Somit schie√üt bei ca. 9 bar Druck der Pfropfen aus der Flasche. Man nennt dieses Trennverfahren Degorgieren. Anschlie√üend wird die F√ľllh√∂he reguliert (mit anderen Sektflaschen auff√ľllen) und vorab die S√ľ√üe eingestellt (Zugabe einer Dosge). Letzlich verschlie√üt ein hochwertiger Kork (Naturkorkscheiben) die Flasche mit ca. 6 - 7 bar Kohlens√§uredruck. Damit dieser Verschluss auch h√§lt, wird er mit einer Agraffe gesichert. Diese besteht aus einem Drahtk√∂rbchen mit Blechhelm.

 

Jetzt wird die Sektsteuer fällig, und dann darf der fertig ausgestattete Sekt in den Verkauf. Wir empfehlen den fertigen Sekt binnen 4 Jahren zu trinken. Sekt wird nur besser, so lange er auf der Feinhefe lagert. Kurz nach dem Degorgieren schmeckt er am besten!

 

Die Sektflasche

 

Damit die Flasche die aufw√§ndige Herstellung gut √ľbersteht und den hohen Dr√ľcken standh√§lt muss diese sehr robust sein. Deshalb sind die so gennanten Champagnerflaschen sehr stark im Glas mit einer tiefen W√∂lbung am Boden. Nur So kann der Sekt die Herstellung ohne Bruch meistern.
√úbrigens ist eine sehr dicke, stabile Sektflasche kein eindeutiges Indiz f√ľr einen hochwertigen Flascheng√§rungssekt. Oft werden einfach hergestellte Sekte in optisch hochwertige Flaschen gef√ľllt. Das ist leider erlaubt.