bioenergetisch-biologisch-konventioneller Weinbau

 

 

Cosmowein

 

 

BiodiversitÀt im Weinberg - Der Weinberg im Jahreszyklus

 

 

BiodiversitÀt im Weinbau


Unter BiodiversitĂ€t verstehen wir eine große Artenvielfalt an Fauna und Flora. Diese entsteht in der Natur wenn der Winzer ihr Freiraum gibt - Freiraum sich selbst zu entfalten. Dies gelingt nirgends besser, als in unseren bioenergetischen Weinbergen. Bei biologischen Beterieben lĂ€sst man der Natur meist keine Entfaltung, sondern bestimmt als Weinbauer die Bodenbedeckung. Der konventionelle Winzer lĂ€sst oft gar keine Art von Bodenbewuchs zu. 

 

Weinberge sind LebensrÀume im Einklang mit den KrÀften der Natur

 

Jedes Jahr erfindet sich die Natur neu, wenn man es zulĂ€sst. In unseren Weinbergen geht es nicht um große Erntemengen. Wir ernten die Weintrauben, die uns die Natur schenkt. Unser Mikrokosmos ist von zahlreichen Pflanzen beseelt. Ihre Vielfalt und freie Entfaltung definieren ein Biotop mit Lebensraum fĂŒr SchĂ€dlinge und NĂŒtzlinge. Diese befinden sich automatisch im idealen Gleichgewicht.

Unsere Weinberge stecken voller Lebensenergie / Chi, da wir bewusst in Liebe und Dankbarkeit im Einklang mit den KrÀften der Natur arbeiten. Diese Arbeit erfolgt wenn möglich per Hand in der richtigen Mondphase. Wie bei einer Meditation kann man beim Arbeiten Kraft und Energie schöpfen. Als Winzer liebe ich es die Aura der Pflanzen wahrzunehmen.

Es tut gut, den KrĂ€ften der Natur zu danken und mit ihnen zu kommunizieren, gutes Wachstum, Gesundheit und vieles mehr zu wĂŒnschen. Die Weinberge dĂŒrfen auch Lebensraum fĂŒr uns Menschen sein - wir können hier Kraft schöpfen, uns erden, uns mit Mutter Natur verbinden

 

 

Naturmensch Winzer - hier sind unsere Weinberge & Rebsorten

 

Als Winzer bin ich gerne auch Naturmensch. Durch die verstÀrkte Handarbeit in der richtigen Mondphase bei allen anstehenden Arbeiten habe ich zudem gelernt die Aura der Pflanzenwelt wahrzunehmen. Ich kann bewusst mit Fauna und Flora kommunizieren und freue mich zu jeder Jahreszeit die Natur neu zu erleben.

Den Pflanzen Gesundheit, gutes Wachstum und Kraft zu wĂŒnschen - das tut auch dem Menschen gut. Viele Kunden fragen sich, was man als Winzer das ganze Jahr ĂŒber erlebt? Deshalb im Folgenden eine AuszĂŒge hierzu. Gerne sind auch Weinkunden willkommen mitzuwirken.   

 

Unsere Weinberge & Rebsorten


Meine Cosmoweine kommen aus der frĂ€nkischen Weinbauregion Steigerwald. Wir bewirtschaften in Prichsenstadt, Oberschwarzach und Gerolzhofen Weinberge mit den Rebsorten Silvaner, Kerner, MĂŒller-Thurgau und Domina. Aus diesen kreieren wir zahlreiche CuvĂ©es der Weinarten weiß, rosĂ© und rot.

Um kontinuierlich alle Jahre eine optimale QualitĂ€t abzufĂŒllen, stellen wir CuvĂ©es aus verschiedenen JahrgĂ€ngen und mehrerer Rebsorten her.    

 

Winterzeit

 

Mit der Phase des Lichtwerdens, also ab dem Zeitpunkt, wo die Tage wieder lĂ€nger werden (nach Dreikönig) beginne ich im abnehmenden Mondzyklus mit dem Winterrebschnitt. Hierbei werden ca. 90 Prozent vom Holz entfernt. Je nachdem wie viele Augen (Knospen) pro Quadratmeter WurzelflĂ€che man anschneidet erntet man spĂ€ter eine bestimmte QualitĂ€t. Zu diesem Zeitpunkt stĂ€rkt man das Immunsystem der Reben und regt einen Wachstumsimpuls fĂŒr die Vegetationsphase an. Es mag zwar kalt sein, jedoch gibt es hierfĂŒr passendes Schuhwerk und Kleidung.

Wenn es nicht gerade regnet oder schneit bereitet mir der Winterschnitt große Freude. An manchen Tagen ist die Sonne so intensiv, dass man bei nur 6 Grad plus trotzdem nur im T-Shirt unterwegs ist. Das sorgt fĂŒr gute Laune und macht Spaß, auch wenn man nachts nur noch vom Rebschnitt trĂ€umt ist der Winter die schönste Zeit um abzuschalten und zu meditieren.

Schade, dass zu diesem Zeitpunkt schon viele Weinberge geschnitten und auch niedergezogen (die Triebe der Reben am Draht angebunden) sind.

 

FrĂŒhjahr

 

Nach dem Winterfrost werden die Pfosten, Stickel und Drahtanlagen repariert und die DrĂ€hte gespannt. Danach biegen wir die Ruten an den Draht - wir nennen es Niederziehen.Bleibt man von den Eisheiligen verschont und hat wĂ€hrend der BlĂŒte trockenes schönes Wetter kann man als Winzer darĂŒber nachdenken die QualitĂ€t der Trauben zu erhöhen, indem man einige Augen ausbricht, also den Ertrag absichtlich reduziert.

Die Triebe beginnen zu wachsen und mĂŒssen ca. alle 14 Tage in den Drahtrahmen gesteckt werden. Zeitgleich bricht man Geiztriebe aus und putzt die StĂ€mmchen der Reben.Diese Arbeit ist sehr anregend. Die Natur grĂŒnt und blĂŒht auf.

Das hebt die  Stimmung und sorgt stets fĂŒr ein LĂ€cheln. Wachsen die ersten BlĂ€tter heran, muss jeder Winzer das BlattgrĂŒn vor Pilzinfektionen schĂŒtzen. Hierbei steht bei uns der Einsatz von biologischen Mitteln im Fokus. Das benötigte Spritzwasser wird mit einem speziellen GerĂ€t energetisiert bzw. vitalisiert und mit moderner Spritztechnik ausgebracht (das macht nur maschinell Sinn). Somit sind die Mittel  fĂŒr den Rebstock besser wirksam und ich ersetzte mit dem vitalisierten Wasser und meiner Bewusstseinsarbeit den DĂŒnger.    

 

Sommer

 

Im Sommer sorgen ausreichend Wasser und Sonne fĂŒr die Reife der Trauben. Leider haben wir viele sehr trockene Reifephasen erlebet. Junge Rebpflanzen mussten deshalb durch bewĂ€ssern gerettete werden. Die Fauna im gesamten Weinberg ist groß gewachsen, so dass wir im Juni und Juli einmal mĂ€hen. Erst die eine HĂ€lfte, dann die andere (sozusagen jede zweite Gasse).

So ist gewĂ€hrleistet, dass es stets eine niedrige und hochwachsende Pflanzenwelt gibt. Dies ist wichtig, damit sich tierische Bewohner im idealen Gleichgewicht halten. D. h. dass es genauso viele NĂŒtzlinge wie SchĂ€dlinge gibt. Sollten sich große RosenbĂŒsche oder BĂ€ume ansiedeln wollen, dann mĂŒssen wir diese ausgraben, damit die Rebstöcke nicht  "ersticken". Die Triebe am Rebstock wachsen bis August krĂ€ftig und mĂŒssen immer wieder per Hand ausgegeizt und ausgebrochen werden.

Triebe die ĂŒber den Drahtrahmen hinaus wachsen gilt es zu Gipfeln. Das Gipfeln ist eine sehr angenehme Arbeit, denn hierbei darf man sich recken und strecken. Die körperliche Arbeit ist sehr gering und man ist den ganzen Tag an der frischen Luft. Ein Strohhut schĂŒtzt vor zuviel Sonne und wer möchte kann auch leicht bekleidet seine SommerbrĂ€une im Weinberg auffrischen, anstatt im Freibad ein Sonnenbad zu nehmen.

 

Herbst - Erntedankzeit

 

Vor der Weinlese kommt der Zeitpunkt die Erntemenge und QualitĂ€t der Trauben nochmals zu regulieren. Bereits bei Winterschnitt haben wir auf hohe QualitĂ€t geachtet. Wenn das Weinjahr witterungsbedingt optimal gelaufen ist, dann macht es oft Sinn die eine oder andere Traube ca. 4-6 Wochen vor der Ernte zu entfernen, bzw. auszudĂŒnnen. So kann noch mehr Kraft in die verbleibenden Weinbeeren eingelagert werden.

Des Weitern werden BlĂ€tter entfernt, welche die Weintrauben beschatten. Dies wurde jedoch schon mehrmals zum Problem, wenn Anfang September noch hochsommerliche Temperaturen herrschen. Dann kann es zum Sonnenbrand kommen, welcher die Trauben komplett eintrocknen lĂ€sst. Je reifer die Trauben werden, desto beliebter sind diese bei Vögeln, Wespen und Wanderern. Ich persönlich versuche die Weinbergstouristen aufzuklĂ€ren, dass das Abzupfen einzelner Beeren sehr schĂ€dlich ist, da am Traubenstiel Zucker ĂŒbrig bleibt, der die Wespen anlockt. Sind diese erstmal da, kann es zu großen ErnteausfĂ€llen fĂŒhren. Mit den Heckenvögeln und Staren versuche ich zu kommunizieren.

Über viele Jahre hinweg war dies genauso effektiv wie Schutznetze und Kanonen. Kurz vor der Ernte sieht der Weinberg stĂ€ndig seinen Herrn, denn die Traubenreife kommt manchmal schneller als man denkt. Der optimale Lesetermin muss stets beobachtet werden. Sind die Traubenkerne dunkelbraun und das Fleisch der Beeren schmackhaft, dann kann in der Regel geerntet werden.

Auch wenn der Weintourismus im Herbst seinen Höhepunkt findet appellieren wir gerne daran, dass die Kunden das ganze Jahr willkommen sind. Sowohl bei Weinproben und leckerem Essen, als auch als Weinbergshelfer. Die Handlese ist bei uns nicht allzu schwer, da wir keine Steillagen haben. Das gefĂ€hrlichste bei der Lese ist der Helfer, der einem gegenĂŒber steht - da kann es schonmal passieren, dass man ausversehen dem Kollegen in den Finger zwickt.

Die hohe Lebensenergie in unseren Weinbergen sogt stehts fĂŒr gute UnterstĂŒtzung von Körper, Geist und Seele. Bei der letzten Fuhre danken wir der Ernte mit einem leckeren Essen aus unserem Schloss-Restaurant und gemeinsamen Umtrunk.      

 

Meine Weinberge ĂŒber das Jahr - Natur pur

 

Egal zu welcher Jahreszeit - ein hohes Chi sorgt stets fĂŒr Freude